Vom Alltäglichen

28. Januar 2016

Das Wunderbarste vom Alltäglichen ist für mich die Sonne am Morgen; sie ist hell, warm und wirklich erweckend. Sie macht gute Laune.

The morning sun is the most beautiful of the day-to-day situations here to me. It is a  bright and warm light and it is so strong that photos have a harsh contrast. The morning sun in Japan during winter time is like beeing beamt to European summer time. Exciting.

One of the trivial situations for the Japanese people is still an adventure for me: riding the trains.

It’s not only catching the right platforms and trains but also realizing where the trains destination is. Although I check as much as I can trains are finishing where I don’t expect. So two day agao I went back to a station I passed before and lost my track for half an hour.

Ein Blick aus dem ersten Wagen - view through the window in direction of riding

Ein Blick aus dem ersten Wagen – view through the window in direction of riding

Für die Japaner ein wirk- lich alltägliche Morgen- auftakt ist das Zugfah- ren. Für mich immer noch ein kleines Aben- teuer; selbst wenn ich vor dem richtigen Zug stehe (dem Anschlag nach), endet er immer wieder mal weit vor meinem Ziel oder, wie vor zwei Tagen, er fährt wieder zurück. Dabei hatte er sich nicht geleert. Mit verschiedenen local trains wollte ich vor zwei Tagen nach Niigata an der Westküste Japans fahren, allerdings mit ein paar Unterbrechungen. Gekommen bin ich nur bis Takasaki, was knapp die Hälfte der Strecke war.

Durch die Anfahrten zu den Shinkansen Bahnhöfen in Tokyo (Ueno + Tokyo) dauerte es 3 Stunden, ebenso lange wie mit den weitaus langsameren local trains über die Dörfer.

Auf der Hinfahrt habe ich das gemächlichen Tempo vorgezogen (bin dafür aber nervös geworden, weil damit mein Tagesprogramm ins Wanken kam).

landscape outside the outskirts - Blick in die duirchfahrene Landschaft

landscape outside the outskirts – Blick in die duirchfahrene Landschaft

To use the quick Shin- kansen trains you have to catch first the  special stations. This was for the way to Takasaki (half of the way  from Minami-osawa, my starting station, to Niigata which had been my destination) 50 percent of the riding time.

It was the same time as taking a slow local train – which I did for to go there.

Die Bahnsteige verwaisten immer mehr. Innerhalb des riesig erscheinenden Tokyoter Stadtgebiets sah ich diese drei Wartenden, die selbst das Warten noch für einen Kurzschlaf nutzen. Das rasche Einschlafen im Zug und das pünktliche wieder Aufwachen kenne ich zwar als chinesische „Tugend“, aber es verblüfft mich immer wieder.

On a platform close to the border of the city of Tokyo I realized these three men using the waiting time for a additional sleep. I know the ability from Chinese people and it is still incredible for me.

passing a bridge - eine (Eisenbahn?)Brücke

passing a bridge – eine (Eisenbahn?)Brücke

Diese brutale Beton-Bauweise ist keine Ausnahme – für mich nicht vereinbar mit dem, was wir als japanische Ästhetik ansehen.

This construction I feel as a brutal intervention to nature/ landscape. For me it is outside of Japanese esthetics. But it is real and no exception.

Passing the countryside I saw a variety of architectural forms designing the approach to the stations.

access to the platform 1 - Zungang zum Bahnsteig 1

access to the platform 1 – Zungang zum Bahnsteig 1

Je weiter der Zug in die Landschaft hinein fuhr, desto spielerischer, vari- antenreicher wurden die Zugänge zu den Bahn- steigen.

 

 

Zugang zum Bahnsteig 3

Zugang zum Bahnsteig 3

 

access to the platform 2

access to the platform 2

 

 

 

 

Als ich in Takasaki ankam, war es zwar erst 10.00 Uhr, aber es kam mir vor, als hätte ich eine lange Reise gemacht. Der Rückweg mit dem schnellen Shinkansen und dann einmal vom Bahnhof Tokyo mit zwei verschiedenen Zügen in den Westen nach Minami-osawa dauerte auch drei Stunden, kam mir aber weitaus kürzer vor.

Bahnhofsarchitektur ist in Japan ein prägendes Stadt- „Bild“. Bahnhöfe sind majestätisch, mehrstöckig, ausladend und vielfältig in ihrer Struktur. Der Bahnhof Takasaki, der Sinkansen und local trains beherbergt, hat zwei weitere, sehr unterschiedliche An- sichten – dies ist die schlichteste.

Eine Ansicht vom Bahnhof Takasaki - one of the three faces of the station Takasaki

Eine Ansicht vom Bahnhof Takasaki – one of the three faces of the station Takasaki

Station architecture in Japan looks like an imperial architectur. This is the smooth side of the station Takasaki.

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