Osaka – triangel park

24. Februar 2016   (for English version scroll down)

Die Hotelsuche fürs Reisen wird heute durch internationale Portale leicht gemacht. Ohne diese Angebote wäre in Japan das Finden einer geeingneten Unterkunft auch deutlich beschwerlicher. Dennoch sind Buchungen häufig noch ein Abenteuer. Ich wußte, in welche Gegend von Osaka ich wollte, kannte mich sogar ein wenig dort aus, fand im internationalen Angebot auch etwas in nicht zu großer Entfernung. Das Foto aber versprach schon ein Stück fremder Kultur: ein schmales japanisches Zimmer; das Wort flat unterstrich, dass ich nicht mit europäischem Zimmer- und Sitzkomfort rechnen konnte. Es reizte mich und ich  buchte.

Das gebuchte Zimmer liegt im Stadtteil Nishinari, der südlich des Verkehrsknotenpunktes Tennoji liegt. Nishinari stellt sich vor als 1.300 Jahre alter benannter und bekannter Ort, in fußläufiger Entfernung des Unterhaltungsviertels um den Tennnoji Park, als zugleich traditionelles und zeitgemäßes Lebensumfeld und als ausgestattet mit preiswerten  (reasonable) Hotels.

Die Preise für Übernachtungen sind wirklich bemerkenswert: sie liegen zwischen 1.000 und 2.000 Yen, was in etwa 8 bis 16 Euro entspricht. Mein Hotel hat 7 Stockwerke, etwa 130 Zimmer und den Charme eines als Museum geführten Gefängnisses. Nichts ist in irgend einer Weise neu, alles zeigt deutlich sein bisheriges Leben, aber alles ist in  japanischer Weise akkurat. Man sieht die Flecken von früher, aber man findet keinen Schmutz.

Begrüßt wurde ich auf dem Weg zum Hotel von einer kleinen Gruppe Obdachloser mit tiefen Verbeugungen in respektvoller Entfernung.

Was nicht gleich auffällt: hier sieht man nur Männer auf der Straße, alte, alt wirkende, gebeugte, schlurfende, immer aber selbständig handende.

Einen Tag später, es war Sonntag, ergaben sich zwei Gespräche mit Bewohnern des Hotelumfeldes: ein etwa 50jähriger kam mit einem Heft, bat um einen Bleistift und begann schwungvoll, in ausgesucht prägnanter und schöner Schrift kurze englische Sätze in das Heft zu schreiben und es mir zu reichen. Ich antwortete auf die gleiche Weise, habe aus den Sätzen allerdings nicht herauslesen können, was der Mann mir sagen wollte.

Der zweite Gesprächsparter war etwa 35, wohl genährt und entfaltete in gutem Englisch das Leben um uns herum und auch sein eigenes. Der traditionsreiche Familienzusammenhalt zerfiel, meinte er, die Kinder wollten icht mehr mit den Eltern zusammen leben, viele Ehen in der Elterngeneration würden geschieden, die Frauen wären selbstbewußter und bestimmender geworden und würden die Männer, die sich traditionell machohaft aufführten rauswerfen. Und er bezog das sehr bestimmt auf sein eigenes Leben. Die Frauen wollten „weiche“ Männer und er selbst wäre eigentlich noch recht macho. Als sein Handy klingelte, verabschiedete er sich rasch und verschwand.

der Stolz Osakas, der Tsutenkaku Tower, das höchste Haus Japans, blickt auf Nishinari herab - Osakas pride, the talest building of Japan, the Tsutenkaku tower, looks down to Nishinari

der Stolz Osakas, der Tsutenkaku Tower, das höchste Haus Japans, blickt auf Nishinari herab – Osakas pride, the talest building of Japan, the Tsutenkaku tower, looks down to Nishinari

eines der zahlreichen presiwerten Einzimmer-Hotels - one of the many reasonable hotels around

eines der zahlreichen presiwerten Einzimmer-Hotels – one of the many reasonable hotels around

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nishinari, situated south of down town Osaka, is an old place by its name, normaly known because of the good transportation connections and of traditional theatres and entertainment, especially Jazz.

But it is also kwon as the triangel place,the centre of the area and a meeting point of unempolyed and homeless men.

Sonntagstreffen am / sunday meeting at triangel square

Sonntagstreffen am / sunday meeting at triangel square

Two men startet a conversation in English with me. It was sunday. First an older man, he came with a booklet, asked for a pensil and wrote in nice handwriting short sentences. I answert in the same way but could not understand what he wanted to ask or tell.

The secaond was jounger, about 35, asked some questions on German education, about the long mourning after the last war and went to the present situation around him: parents of the older generation split, women got good jobs and had a dream for their life but did not arrange themseölves with traditionell harsh men, like him. It was only a discription of the situation, no worry in his voice. When his cellphone rang he disappeared.English conversation by writing

he was the analyst of his life and surrounding

he was the analyst of his life and surrounding

 

 

die Tafel am triangelpark - food bank at the triangel park during midday

die Tafel am triangelpark – food bank at the triangel park during midday

The day after I witnest the daily meal for those who did not have enough money for their living.

I am finishing this blog text now; it’s too complicated to master die different aspects and photos with my old netbook. – Hier beende ich diesen Text, denn mein altes Netbook macht mir viele Schwierigkeiten, die das differenzierte Darstellen sehr erschweren.

 

 

 

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